Nachtrag zum Post „Der eingesponnene Apfelbaum“

Die Apfel-Gespinstmotte hat nun als „Apfelbaumgespinstmotte“ einen Platz in der lokalen Presse erobert.

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Das nachstehende Foto zeigt, weshalb zum jetzigen Zeitpunkt keine Bekämpfung mehr möglich ist. Die fressenden Raupen sind verschwunden, der Baum ist wieder voll ergrünt. Blühen wird er in diesem Jahr nicht mehr. Früchte tragen demnach auch nicht. Das Foto ist genau vier Wochen nach dem Tag aufgenommen worden, an dem ich den eingesponnenen Baum fotografiert habe.

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13.06.2018

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16.05.2018

Zum Post vom 17.05.2018: hier

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Das zarte Blau des Wiesen-Storchschnabels

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Auf den Wiesen der Umgebung blüht es blau. Ein überwiegender Teil des Blaus ist den Blüten des Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense) zuzuordnen.

Mir gefällt auch die Form des Krauts.

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Scan0012.2Der „Namensgeber“ der Pflanze, ist die Frucht, die die Form eines Storchschnabels hat.

13. Juni 2018,  Mainhausen-Zellhausen, am Flugplatz (Hessen)

 

 

Der eingesponnene Apfelbaum – Die Arbeit von Gespinstmotten-Raupen – Ein Werk wie von Christo

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Das Werk von Raupen der Gespinstmotte, zur Familie der Schmetterlinge gehörig. Ein Apfelbaum, dessen Krone sich auf einem abgebrochenen Stumpf entwickelt hat, zugesponnen rund um die über zwei Meter hohe Krone mit etwa 6 Metern Umfang. Betrachtet man das Werk aus kürzerer Entfernung, ist die „Struktur“ des Gespinst erkennbar:

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Noch näher am Gespinst dran, sind ihre Erbauer bei der Arbeit zusehen:

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Um welche der 74 in Mitteleuropa vorkommenden Arten der Gespinstmotten (Yponomeutidae) es sich hierbei handelt, kann ich nicht eindeutig bestimmen. Naheliegend ist, dass es sich dabei um Apfel-Gespinstmotte (Yponomeuta malinellus) handelt, da sie einen Apfelbaum besetzt hat.

Interessante Links:

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Wirtspflanze

Apfel-Gespinstmotte (Wikipedia)

Die Christos unter den Insekten (NABU NRW)

Bestimmungshilfe des Lepiforums

Aufnahmen vom 16. und 17. Mai

Ort:  Mainhausen-Zellhausen, Ldkrs. Offenbach (Hessen)

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Ein alter Bekannter: Der Kartoffelkäfer

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Karoffelblätter hatten wir dem Besucher, der heute in unserem Garten auftauchte, nicht zu bieten. Aber angeblich ist er auch an Blättern anderer Nachtschattengewächse wie  Tomaten und Paprika interessiert: der sogenannte Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata), frei übersetzt „Zehnstreifen-Leichtfuß“.

Vor über 50 Jahren habe ich mit der gesamten Verwandtschaft auf den Kartoffeläckern meines Onkels diese Art zu Hunderten eingesammelt und vernichtet. In manchen Jahren waren die Käfer eine echte Plage.