Winter kann kommen, MARMELADE vom Roten Weinbergpfirsich

20170914_134258Nach meinem Lieblings-Leitsatz „Denk daran, schaff Vorrat an“, habe ich von einem Teil der Ernte Marmelade vom roten Weinbergpfirsich gekocht. Insgesamt hat das kleine Bäumchen in unserem Garten 7,5 kg Früchte getragen. Von dem größten Teil wurde Marmelade gekocht, der Rest als Püree eingefroren. Die Früchte wurden zunächst blanchiert und die pelzige Haut abgezogen. Danach habe ich das Fruchtfleisch püriert und in üblicher Weise Marmelade gekocht. Sie hat eine tiefrote Farbe und schmeckt vorzüglich.


Fußnote:

Mir ist bekannt, dass gemäß der

„Konfitürenverordnung vom 23. Oktober 2003 (BGBl. I S. 2151), die durch Artikel 7 der Verordnung vom 5. Juli
2017 (BGBl. I S. 2272) geändert worden ist“
die von mir hergestellte Marmelade keine Marmelade im Sinne o.g Verordnung ist und ich sie als Konfitüre bezeichnen müßte.
Da ich jedoch für derartige Produkte seit 70 Jahren den Begriff „Marmelade“ verwende, ist mir die Verordnung Wurscht.

 

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Neunjährige bloggt über Kinderbücher

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Hanni ist neun Jahre alt, liest gern und schreibt auch gern einen Aufsatz. Jetzt hat sie sich entschlossen, die Bücher, die sie liest, auf einem Blog vorzustellen.

img_0367-e1502474132794Das erste Buch, über das sie berichtet ist:

Liliane Susewind – Schwarze Kater – bringen Glück von Tanya Stewner

Hier der Link zu dem Blog und dem ersten Bericht darauf: https://hannibooks.wordpress.com/2017/08/07/das-mache-ich/

Lest die Besprechung, ihr selbst in Hannis Alter oder Mutter, Vater, Oma, Opa, Tante, Onkel seid, oder euch sonst für Kinderbücher interessiert

„Aktion Eichhörnchen“ – „Denk daran, schaff Vorrat an“

Daran habe ich mich heute erinnert: „Aktion Eichhörnchen“ und den Slogan  „Denk daran, schaff Vorrat an“. (Wenn ihr euch nicht erinnern könnt, habt ihr vermutlich die 60er des vorigen Jahrhunderts nicht bewußt oder noch gar nicht erlebt.) Ich habe meine diesjährige Aktion hiermit gestartet:

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Nachdem die Aktion mit Start 1961 nicht sonderlich erfolgreich war, habe ich mich köstlich amüsiert, als im letzten Jahr in der „Konzeption zivile Verteidigung“ des Bundesinnenministeriums dieser Vorschlag wieder auftauchte.

Marmeladenmäßig übererfülle ich jedenfalls die „10-Tage-Vorrat-Empfehlung“. Bei Sorte „Erdbeere“ beträgt der Vorrat etwa 40 Wochen.

Hoch hinaus

IMG_20170410_113727627-004Unser Feriengast, die achtjährige Enkelin J., hatte in den letzten Jahren die Kinderparcours des Kletterwalds auf dem Neroberg in Wiesbaden schon mehrmals durchklettert. Nichts wäre langweiliger gewesen, als noch einmal bodennah die verschiedenen Elemente zu überwinden.

In diesem Jahr standen größere Höhe, schwierigere Parcours an. Auf diesen Kursen müssen Kinder unter 10 Jahren von Erwachsenen begleitet werden. Das kann vom Boden aus geschehen, ist aber beim ersten Mal nicht angeraten. Denn wenn mal was klemmt, hat die kleine Klettererin Schwierigkeiten.

Nach einer kurzen Einführung über das Klettern in dieser Anlage und die Funktion des Sicherungssystem, wurde Helm und Gurte übergezogen und festgezurrt.

IMG_20170410_121931048_HDR-001So kam ich im Alter von 70 Jahren zu meiner ersten Klettertour über wacklige Elemente in beträchtlicher Höhe. Dabei war ich zwar gut gesichert, die Wackelei und das Überwinden des Netzes aus dicken Seilen hat dann aber doch eine beträchtliche Portion Mut erfordert, über die J. verfügte. Für mich war dieses Netz die größte Herausforderung, aber ich schaffte es trotz mickriger Muskulatur – und auch mit Mut. Es lief so gut, dass wir nach einer kurzen Pause uns auf einen zweiten Parcour wagten. Hier fiel es mir dann doch schon etwas leichter. Ich hatte mich an dieses Abenteuer gewöhnt.

J. war glücklich, dass sie so hoch über dem Boden klettern durfte und ich war am Ende zufrieden, dass ich meine Aufgabe geschafft hatte, von der ich einige Tage zuvor noch mächtig Schiss hatte.IMG_20170410_121215671-001

Herzliche Grüße aus dem Kletterwald!