Winter kann kommen, MARMELADE vom Roten Weinbergpfirsich

20170914_134258Nach meinem Lieblings-Leitsatz „Denk daran, schaff Vorrat an“, habe ich von einem Teil der Ernte Marmelade vom roten Weinbergpfirsich gekocht. Insgesamt hat das kleine Bäumchen in unserem Garten 7,5 kg Früchte getragen. Von dem größten Teil wurde Marmelade gekocht, der Rest als Püree eingefroren. Die Früchte wurden zunächst blanchiert und die pelzige Haut abgezogen. Danach habe ich das Fruchtfleisch püriert und in üblicher Weise Marmelade gekocht. Sie hat eine tiefrote Farbe und schmeckt vorzüglich.


Fußnote:

Mir ist bekannt, dass gemäß der

„Konfitürenverordnung vom 23. Oktober 2003 (BGBl. I S. 2151), die durch Artikel 7 der Verordnung vom 5. Juli
2017 (BGBl. I S. 2272) geändert worden ist“
die von mir hergestellte Marmelade keine Marmelade im Sinne o.g Verordnung ist und ich sie als Konfitüre bezeichnen müßte.
Da ich jedoch für derartige Produkte seit 70 Jahren den Begriff „Marmelade“ verwende, ist mir die Verordnung Wurscht.

 

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Adonisröschen im Klostergarten von Seligenstadt

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Gern gehe ich durch den Klostergarten in Seligenstadt. In diesem Spätsommer/Frühherbst ist mir besonders das Sommer-Adonisröschen (Adonis aestivalis) aufgefallen. 1984 wurde es zur Blume des Jahres gewählt. Zu dieser Jahreszeit sind die zahlreichen Nussfrüchtchen im Inneren der Blüte gut zu erkennen.

Hier noch eine alte Illustration aus Louis Bouviers Choix de plantes de l’Europe centrale et particulièrement de la Suisse et de la Savoie, Genève, F. Richard, 1878.

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Neunjährige bloggt über Kinderbücher

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Hanni ist neun Jahre alt, liest gern und schreibt auch gern einen Aufsatz. Jetzt hat sie sich entschlossen, die Bücher, die sie liest, auf einem Blog vorzustellen.

img_0367-e1502474132794Das erste Buch, über das sie berichtet ist:

Liliane Susewind – Schwarze Kater – bringen Glück von Tanya Stewner

Hier der Link zu dem Blog und dem ersten Bericht darauf: https://hannibooks.wordpress.com/2017/08/07/das-mache-ich/

Lest die Besprechung, ihr selbst in Hannis Alter oder Mutter, Vater, Oma, Opa, Tante, Onkel seid, oder euch sonst für Kinderbücher interessiert

Nicht in Bayern wanderten wir, sondern in Unterfranken

Es ist jedes Mal wieder eine kleine Diskussion wert, wenn wir über die hessische Landesgrenze hinaus in Bayern eindringen. Am Spessartrand im Landkreis Aschaffenburg wollten wir wandern – und die Gegend wird bekanntlich als Unterfranken bezeichnet. Das musste zunächst geklärt sein.

Wegen der sommerlichen Temperaturen hatte Karl eine Tour geplant, die uns zum größten Teil durch schattigen Wald führte und recht leicht zu wandern war.

Wir starteten am Schluchthof am Rande von Kleinostheim Richtung der Ortschaft Rückersbach. Der Weg führte fast fünf Kilometer durch die Rückersbacher Schlucht, einer für diesen Tag angenehm kühlen Strecke.

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In der Rückersbacher Schlucht

Nicht in Sichtweite, aber in der Nähe des Weges in einem Seitental liegt ein alter Steinbruch, der um 1900 in Betrieb war. Das „Hexenhäuschen“ ist noch ein Überbleibsel aus der Zeit. Es diente als Schutzhütte für die Arbeiter.

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Hexenhäuschen

Nach einer guten Stunde erreichten wir den Ortrand von Rückersbach und rasteten kurz am deutsch-französischen Partnerschaftsplatz, dem Place de L’AMITIE.

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PLACE DE L’AMITIE

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Rast auf dem PLACE DE L’AMITIE

Wir verließen Rückersbach in Richtung Hörstein….

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Rückersbach ade!

…….und trafen dieses geschnitzte Männlein am Wegweiserstandort „Siebenwege“, das da offensichtlich seit 1991 im Walde steht und das Wegkreuz beobachtet.

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Ein Männlein steht im Walde….

In fünf Richtungen geht es an diesem Wegekreuz.

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In fünf Richtungen geht’s bei Siebenwege

Ein schattiger Platz, um an diesem sonnigen Sommertag ein kleines Päuschen einzulegen

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Rastplatz Siebenwege

Aus dem Wald heraus wanderten wir leicht bergab durch Weinberge Richtung Main und A45. Wir blickten in die Mainebene, sahen in der Nähe das Kohlekraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg, am Horizont im Dunst die Skyline von Frankfurt mit dem Taunus.

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Blick in die Mainebene

Schließlich erreichten wir unser Ziel, den Schluchhof, Restaurant und Hotel.

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Der Schluchthof am Rande von Kleinostheim, am Auslauf der Rückersbacher Schlucht

Hier wurden verbrauchte Kalorien und Flüssigkeit wieder aufgefüllt.

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Etwas mehr als 15 Kilometer wanderten wir ohne Anstrengung dank größtenteils im Schatten verlaufenden Route, eine herrliche Sommerwanderung!

Hier die Tour, wie sie Runtastic aufgezeichnet hat:Screenshot_2017-06-21-20-50-41

Alexander Kraft: 33 schönste Radtouren RHEIN-MAIN – Radeln von leicht bis weit rund um Frankfurt

20170628_084608Ein breites Spektrum von 33 unterschiedlichen Touren wird in diesem Buch beschrieben. Wer gemütlich und mit wenig Anstrengung radeln möchte, findet hierin ebenso Strecken wie diejenigen, die längere Touren lieben und auch vor Anstiegen nicht zurückschrecken. Im Taunus, dem Rheingau und der Bergstraße liegen die Routen mit bis zu 1000 Höhenmetern, im Regionalpark Rhein-Main ist das Terrain bekanntlich flacher. Dabei beinhaltet der Führer das Gebiet, das im Norden bis in den Vogelsberg nach Lich und Hungen reicht, im Süden bis Heppenheim im Odenwald. Eltville und Bad Schwalbach im Westen sowie Aschaffenburg und Gelnhausen im Osten sind die Orte, zwischen denen Radtourer sich mit diesem Büchlein bewegen können. Bei allen Touren wird auf die schönsten, interessantesten Orte und Sehenswürdigkeiten hingewiesen. Streckenprofil und Kilometerangaben sind als Grafiken aufgeführt. Selbstverständlich werden Einkehrmöglichkeiten genannt. Wie von den Wanderführern des Verlags bekannt, fehlen nicht die Tipps zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine Liste der Fahrradläden, Informationsstellen und Übernachtungsmöglichkeiten befindet sich am Ende des Buches.

Die 33 Touren sind in acht Kategorien unterteilt, so zum Beispiel in „Radeln mit Kindern“, „Radeln für Ausdauernde“ oder „Radeln an Flüssen und Seen“. Es ist wirklich für Radler unterschiedlichster Interessen und Bedürfnisse die richtige Tour für einen tollen Ausflug zu finden. So wird auch die Regionalpark Route in vier Abschnitten und einer Tour im Pilotgebiet beschrieben.

Dem Buch liegt die Radtourenkarte Rhein-Main bei, in der sämtliche Touren eingezeichnet sind, und bei einem Maßstab von 1:100.000 genügend übersichtlich ist, um sich danach zuverlässig zu orientieren. Auf der Rückseite dieser Karte sind noch einmal alle Touren mit den Zwischenzielen und Abzweigungen sowie den dazugehörigen Kilometerangaben beschrieben.

Mit diesem Duo von Buch und Karte ist man auf richtigen – und schönen – Routen unterwegs. Alexander Kraft ist es gelungen, in Wort und Bild Begehrlichkeiten für Ausflüge zu wecken, die zu bisher noch nicht gefahrene Routen führen.


Der Radtourenführer mit der Radtourenkarte ist im Peter Meyer Verlag erschienen

„Aktion Eichhörnchen“ – „Denk daran, schaff Vorrat an“

Daran habe ich mich heute erinnert: „Aktion Eichhörnchen“ und den Slogan  „Denk daran, schaff Vorrat an“. (Wenn ihr euch nicht erinnern könnt, habt ihr vermutlich die 60er des vorigen Jahrhunderts nicht bewußt oder noch gar nicht erlebt.) Ich habe meine diesjährige Aktion hiermit gestartet:

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Nachdem die Aktion mit Start 1961 nicht sonderlich erfolgreich war, habe ich mich köstlich amüsiert, als im letzten Jahr in der „Konzeption zivile Verteidigung“ des Bundesinnenministeriums dieser Vorschlag wieder auftauchte.

Marmeladenmäßig übererfülle ich jedenfalls die „10-Tage-Vorrat-Empfehlung“. Bei Sorte „Erdbeere“ beträgt der Vorrat etwa 40 Wochen.