Blüht und duftet: Rosmarin

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In diesem Jahr werde ich darauf achten, ob sich Früchte bilden.

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Meine Lieblingsmarmelade, Meilenstein 1

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Blüte

In diesem Jahr haben sich weniger Blüten an dem kleinen Roten Weinbergpfirsich (Prunus persica) gebildet. Nachdem das kleine Bäumchen in den letzten beiden Jahren stark getragen hatte, gönne ich ihm gern eine kleine Verschnaufpause. Auf ein paar Gläschen Marmelade hoffe ich dennoch.

Ausführliche Informationen zum Roten Weinbergpfirsich durch die Gartenakademie des Landes Rheinland-Pfalz sind HIER zu finden.

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Kleinkrieg und Frieden – Eine Collage internationaler Familiengeschichten

Dies ist die facettenreiche Sammlung von 34 Erzählungen von Autorinnen und Autoren unterschiedlicher geographischer und kultureller Herkunft. Verschiedenste Elemente von Inhalt und Erzählstil sind hier von D.C. Hubbard und Frank Joußen gesammelt, übersetzt und herausgegeben worden.

Idylle aus der Vergangenheit werden geschildert, manche romantische Begebenheiten erzählt, aber auch harte Realität im Leben von Familien mit Streit und Versöhnung. Einige Inhalte sind von eine verschönernden Patina überzogen, die Armut, Elend und Ärger im Laufe der Jahre nahezu schwinden ließen.

Fast alle Erzählungen sind Erinnerungen an längst vergangene Zeiten, es wird über Kindheit und Liebeserlebnisse fabuliert. Mit Humor und Ironie wird berichtet, was man damals gar nicht lustig oder äußerst seltsam empfand, oder was man heute zu verstehen versucht, wie in der Geschichte von der zumeist traurigen Mutter, die sich täglich hinter dicken Türen einschloss, um für kurze Zeit glücklich zu sein.

Einige Erzählungen lassen sich durchaus mit der eigenen Kindheit oder Jugend vergleichen, in manchen Situationen haben wir selbst gesteckt. Beim Lesen fühlen wir mit, schmunzeln, leiden mit den Erzählenden oder empfinden deren Glück. Dennoch bleibt uns einiges fremd, manches ein Rätsel.

So ist es wie bei einer Collage, aus vielen Einzelteilen wird ein komplettes Bild. In diesem Fall eines, was die Vielfältigkeit der Mitmenschen auf unserem Globus zeigt. Und diese Vielfältigkeit begeistert mich, vortrefflich dargestellt auf über 200 Seiten von 29 Autorinnen und Autoren.

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Kleinkrieg und Frieden – Eine Collage internationaler Familiengeschichten, Herausgeber/Übersetzer Frank Joußen und D C Hubbard, Books on Demand

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Liebe Debbie, vielen Dank, dass du mich in diese Welt der Geschichten eingeführt hast.

Auch 2019: Der Frühling ist angekommen

Seit einigen Jahren beobachte ich den Frühlingsbeginn in meinem Garten. Indikator für den Beginn ist das Aufblühen der Forsythie. Mein Forsythien-Kalender reicht nicht so weit zurück wie der Hamburger, er ist auch nicht vollständig, aber er zeigt ebenfalls recht unterschiedliche Blühbeginne. Nach dem Phänologischen Kalender beginnt mit der Forsythien-Blüte der „Erstfrühling“

Hier meine „Aufzeichnungen“ über den Beginn:

27.03.10,  12.04.13,  10.03.14,  27.03.15,  29.03.16,  16.03.17, 01.04.18, 12.03.19

Hier ein Link zu Beginn der Forsythien-Blüte in Hamburg und der Hasel-Blüte in Geisenheim: hier klicken

Und zum Frühlingsanfang in Genf und dem dortigen Indikator: hier klicken und hier und auch noch hier. 

Ein ungewöhnlicher, liebgewonnener Anblick: der Bahá’i-Tempel am Rande des Taunus

Wer sich dem Hofheimer Ortsteil Langenhain am Südrand des Taunus nähert, dem wird dieser aus der Ferne wie ein UFO wirkende „Tempel“ sofort auffallen.

Offiziell heißt das 28 Meter hohe Gebäude mit der elliptischen Kuppel „Haus der Andacht“ und wird als Mittelpunkt der europäischen Bahá’i-Gemeinde bezeichnet.

Das Bahaitum ist eine weltweit verbreitete Religion mit rund acht Millionen Anhängern, die sich auf die Lehren des Religionsstifters Baha’ullah (1817–1892) berufen und nach ihm als Bahai bezeichnet werden. In ihrem Ursprungsland Iran bilden die Bahai zwar die größte religiöse Minderheit, sind aber starker Verfolgung ausgesetzt. (Wikipedia)

Als „Oase der Ruhe und Toleranz“ steht das 1964 errichtete Haus allen Menschen offen. Unserer Wandergruppe bliebt das Haus jedoch verschlossen, da an diesem Tag Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden.

Nach einem letzten Blick zurück vom Langenhainer Panoramaweg verschwand das „UFO“ dann wieder hinter Bäumen und Büschen.

Die Architektur des zentralen Kuppelbaus öffnet sich im Sockel mit neun Toren in alle Himmelsrichtungen. Er soll die Offenheit der Gemeinde auch gegenüber Anhängern anderer Religionen symbolisieren. Dies wird im Artikel Tempel der Toleranz ausführlich beschrieben.