Palmer Brown: Das Weihnachtsgeschenk

20181209_123802Eine hübsch illustierte Geschichte mit herzigem Text. Zu lesen nicht nur zur Weihnachtszeit.

Ein Kinderbuchklassiker von Palmer Brown, der nicht nur Kindern gefällt.

Es ist die Geschichte einer kleinen Maus, der gar nichts einfällt, was sie jemanden zu Weihnachten schenken kann. Sie vertraut sich ihrer Mutter an – und die kann ihr helfen.

1958 als „Something for Christmas“ in den USA erschienen. Die abgebildete Ausgabe ist in der Reihe „Insel-Bücherei“ im Insel Verlag erschienen (2017). Übersetzung: Claudia Feldmann

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Zum zweiten Advent…

… sende ich euch ein(e) Aspirin aus meinem Garten.

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Es ist wohl eine der letzten Blüten der Sorte in diesem Jahr, wegen des Regens in letzter Zeit nicht mehr „aspirinweiß“, aber immer noch schön anzusehen.

Nach mehr als 50 Jahren wieder einmal: IM WEISSEN RÖSSL

Gibt’s denn das auch noch: eine Operettenaufführung? Die Antwort ist JA.

Scan0026-001Auf einer überschaubaren Bühne mit kleinem Zuschauerraum (knapp 150 Sitze),  die vom Hessischen Staatstheater Wiesbaden bespielt wird, ist das Singspiel von Benatzky und Gilbert zur Zeit zu sehen. Josepha Vogelhuber bis Stubenmadel 2 werden von jungen Darstellern des JUST (des Jungen Staatstheaters) gesprochen, gesungen und getanzt.

Spielort und Nachwuchskünstler ließen vermuten, dass eine gepimte Inszenierung geboten wird. Aber abgesehen vom Wolfgangsee, der als Kinderplanschbecken auf der Bühne steht, sahen wir eine nahezu klassische Operette, was Kulisse, Kostüme und fast die gesamte Inszenierung betraf. Lediglich einige Texte sind aktueller, Tanzeinlagen vielfältiger und moderner.

Es wurde ein amüsanter Abend, nicht nur für das Publikum, das das Weiße Rössl am Wolfgangsee mit dem schönen Sigismund seit Jahrzehnten kennt. Die Textsicherheit einer älteren Dame hinter uns ließ das zumindest vermuten. Sie trällerte alle Partien mit. Aber auch etliche Jüngere schienen das Singspiel zu genießen.

Nun gut, wir brauchen in den nächsten 50 Jahren keine weitere Aufführung dieser Operette mehr zu sehen, aber köstlich amüsiert hat es uns schon. Und – ich wollte es eigentlich nicht verraten – an den Tagen danach haben wir das eine oder andere Lied vom Sigismund oder vom Oberkellner Leopold, der „Zuschau’n net mog“, zu Hause unter der Dusche und anderswo geträllert. Ohrwürmer, zumindest für uns.

Ein glücklicheres Leben durch Tagebuchschreiben?

Olaf Georg Klein: Tagebuchschreiben

Wer sich viel Gedanken macht oder machen möchte über Sinn, Zweck, Art und Möglichkeiten ein Tagebuch zu schreiben, dem ist dieses Buch zu empfehlen.

Scan0028Der Olaf Georg Klein gibt in diesem Buch Tipps zum Führen eines Tagebuchs und umfangreiche Begründungen, warum Tagebuchschreiber sich selbst besser kennenlernen, genauer denken, Emotionen besser verstehen, sowie Selbstbewußtsein, Selbsterkenntnis und Selbstwirksamkeit bei aktiver Lebensgestaltung erlangen können.

Zeitwahrnehmung und Zeiterinnerung können durch Tagebuchschreiben verstärkt werden, ob das Buch nun handschriftlich oder per Computer geführt wird.

Samuel Pepys, Franz Kafka werden erwähnt und zitiert. Und dabei wirft sich dem Leser die Frage auf: Wen will der Autor mit diesem Buch erreichen?

Es ist wohl der „gebildete Bürger“, der durch das weitgehend philosophisch/psychologische Traktat die Begründung für das Vorhaben „Tagebuchschreiben“ – sei es, dass er sich bereits damit beschäftigt oder es plant – angesprochen werden soll.

Als „Normalo“ sprechen mich viele der einzelnen Kapitel nicht an, sind zu vergeistigt, zu weit weg von meiner Realität. Gut ist es daher, dass die Kapitel unabhängig von der Reihenfolge gelesen werden können. Und so gibt es dann doch einige Anregungen wie Erlebtes oder Reflektiertes aus meinem Leben festgehalten werden kann.

Aber auch wenn ich in meinem alten handgeschriebenen Tagebuch von 1962 noch einmal die Beschreibungen über die Sturmflut in Hamburg, die ich in der Zeitung und im Radio verolgt habe, nachlesen kann – es ist nur eine Erinnerung. Erlebtes beschreibe ich heute mit Bild und Text in einem Blog, sichere es mir auf der Festplatte, nicht mehr auf Papier.

Wenn ich etwas Tagebuchartiges schreibe ist es mehr ein Protokoll alsScan0027

Aber das muss jeder selbst entscheiden und bei dieser Entscheidung kann dieses Buch durchaus hilfreich sein.

— O —

Olaf Georg Klein: TAGEBUCHSCHREIBEN, erschienen 2018 im Verlag Klaus Wagenbach

 

Wer dieses Haus jetzt tadeln will……

Deftige Hauswandpoesie

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Wer dieses Haus

jetzt tadeln will,

der stehe nur ein wenig still

und denk in seinem Herzen frei,

ob er ganz ohne Tadel sei?

 

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Wenn dich

die Lästerzunge sticht,

so laß es dir zum Troste sagen,

die schlechtesten Früchte sind es nicht,

woran die Wespen nagen.

 

Das mittlere Fach gibt Auskunft von wem markige Spruch stammt:

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Vormals

Schönborn’scher

Hof

ERBAUT

1571

 

(Um den Hof hätte ich in früheren Zeiten einen großen Bogen gemacht)

Gesehen in Wiesbaden-Frauenstein

Das Leben der heiligen Hildegard von Bingen in 5 Bildern

Über eine der gebildetsten Personen des 12. Jahrhunderts, Gelehrte mehrerer Disziplinen wie Religion und Medizin inklusive Pharmazie, sind zahlreiche Bücher erschienen. In der Kirche der Benedektinerabtei St. Hildegard oberhalb von Rüdesheim zeigt ein Bildzyklus fünf markante Ereignisse aus dem Leben der Heiligen. Der Zyklus wurde von Pater Paulus Krebs geschaffen und ist an der nördlichen Seitenwand der Kirche zu sehen.

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Mit acht Jahrn wurde Hildegard Jutta von Spanheim zur Erziehung übergeben

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Umzug von Disibodenberg in das Kloster auf den Rupertsberg, das Hildegard erbauen lassen hatte. Das geschah 1150, Hildegard war damals 52 Jahre alt

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Treffen mit Kaiser Friedrich Barbarossa im Jahre 1163

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Hildegard bei der Heilung eines blinden Knaben

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Hildegard von Bingen stirbt am 17. September 1179. Nach ihrem Tod soll am Himmel ein wunderbares Licht erschienen sein, in dessen hellem Schein ein rotschimmendes Kreuz leuchtete

Viel mehr über das Leben der heiligen Hildegard ist in der kleinen Schrift Hildegard von Bingen zu erfahren, die auf der Homepage der Abtei vollständig zu lesen ist.