Schneeglöckchen: etwa 20 Arten, 800 Sorten

Jahrzehntelang waren für mich Schneeglöckchen Schneeglöckchen, Frühblüher, um die 10 cm hoch. Nach einem Umzug ins Rhein-Main-Gebiet holte ich mir eine Tüte mit Zwiebeln in den Garten, auf der Schneeglöckchen abgebildet waren. Zur Überraschung wuchsen aus den Zwiebeln wesentlich größere Pflanzen, breitblättig mit einer Höhe von weit über 20 – 30 cm und riesigen Blüten.

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Wir wunderten uns, aber damit war die Sache erledigt – bis ich jetzt auf dem Blog von PUZZLEBLUME erfahren habe, wie artenreich und in rund 800 Sorten gezüchtete Varianten es von der Pflanze gibt, die den Gattungsnamen Galanthus trägt, üblicherweise als „Schneeglöckchen“ bezeichnet wird, aber auch unter etlichen anderen Trivialnamen bekannt ist.

Hier der Link zum lesenswerten Post von PUZZLEBLUME: „Schneeglöckchen, Rüschenröckchen….“  im dem auf den Wikipedia-Artikel „Schneeglöckchen“ verwiesen wird.

Ich danke PUZZLEBLUME für die Anregung, mich mit dem umfangreichen Thema Schneeglöckchen zu beschäftigen. Es ist nicht das erste Mal, dass mir von ihr eine Tür zu bisher unbekannten Ecken von Flora und Fauna geöffnet wurde.

 

Flugbetrieb über dem Käthe-Paulus-Flugplatz

Mehrere die Flugobjekte kreisten heute über dem kleinen Flugplatz bei Seligenstadt (Hessen), machten Startübungen, Landeanflüge und nahmen aus dem Wiesenboden Kraftstoff auf. Sie waren zu weit weg, als dass ich sie hier in ihrer Schönheit und Eleganz zeigen kann.

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Das Foto soll nur als Beweis dienen, dass auch hier, zwischen Frankfurt und Aschaffenburg, die Störche wieder eingetroffen sind. Gestern habe ich etliche auf Wiesen und Nestern zwischen Wiesbaden und dem Main beobachtet. Zudem gibt es aus anderen Teilen Deutschlands ähnliche Meldungen, zum Beispiel von Linsenfutter aus Hamm mit exzellenten Fotos: https://linsenfutter.wordpress.com/2020/02/19/unsere-stoerche-aller-guten-dinge-sind-3/

Vom Giraffenbullen, der zwei Elefantenkühe beglückt ….

… haben soll – und dann starb

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Wenn das Charles Darwin noch erlebt hätte, das hätte seine Forschungen über die Evolutionstheorie vermutlich durcheinander gebracht.

Aber Wunder gibt es  – wie uns Katja Ebstein seit 1970 vorsingt –

Wunder gibt es immer wieder
Heute oder morgen
Können sie geschehen

Naja, vielleicht doch nicht, denn einen Tag nach dem Artikel über den Opel-Zoo in Kronberg (Taunus) im Wiesbadener Kurier vom 12.02.2020 erschien ein „Korrekt“:

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Ein Dank an Sabine Maurer, die in dem Artikel über den Opel-Zoo in Kronberg (Taunus) geschrieben hat, warum der Zoo immer beliebter wird.

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Meine Meinung:  Der Opel-Zoo ist immer einen Besuch wert.

 

 

Wird Sabine sie stehenlassen?

Rund um den Flugplatz bei Seligenstadt (Hessen) gibt es einige freistehende Baumgruppen und Alleen, die die Stürme der letzten Jahre überstanden haben.

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Zwischen dieser Baumgruppe und dem Mainhausener Ortsteil Zellhausen im Hintergrund mit der katholischen Kirche liegt der Käthe-Paulus-Flugplatz.

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Am Rande des Flugplatzes ein Knick (oben) und in unteren Bild die von Schülern stark frequentierte „Fahrradweg-Allee“ zwischen Zellhausen und Seligenstadt. – im Hintergrund der Vorderspessart.

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Ein Sturm im letzten Jahr hat in dieser Gegend einigen Windbruch hinterlassen, der noch nicht vollständig weggeräumt ist. Nächste Woche werde ich mir anschauen, wer hier Sabine widerstehen konnte.

Nachtrag am 12.02.2020: Alle gezeigten Bäume haben Sabine widerstanden.

 

Maria Sibylla Merian: Das Insektenbuch

IMG_9726Metamorphosis Insectorum Surinanmensium ist der Originaltitel dieses Buches, das erstmals 1705 in den Niederlanden erschien.

Darin berichtet die Naturforscherin und Künstlerin (Malerin, Kupferstecherin) von ihren Beobachtungen der Insekten und deren Metamorphose in Surinam in den Jahren 1699 bis 1701, die sie in 60 in diesem Büchlein enthaltenen farbigen  Kupferstichen beschrieben hat.

 

Diese Schrift ist weltweit bekannt und ist in vielen verschiedenen Ausgaben erschienen. Während die Bildtafeln als Meisterwerke grafischer Kunst gelten, kritisierten die Zoologen ihrer Zeit und auch noch im 19. Jahrhundert Ungenauigkeiten bei der Darstellung einiger Tiere in den Abbildungen. Heute werden diese kleinen Fehler jedoch Maria Sibylla Merian verziehen, vielmehr wird ihre künstlerische Arbeit – und die ihrer Kupferstecher – gewürdigt.

Bedauerlich ist jedoch, dass die farbliche Qualität der Tafeln in diesem Buch nicht befriedigend ist. Pflanzen und Lebewesen erscheinen zu dunkel, die ursprüngliche und in anderen Ausgaben zu sehende Brillanz fehlt in dieser Version. Zudem sind die Tafeln nicht vollständig abgebildet, die entsprechenden Beschreibungen auf dem jeweiligen Bild sind nicht vorhanden.

Dennoch erhält man einen guten Eindruck in die künstlerischen Fähigkeiten von M.S.Merian und deren überwiegend exakten Beschreibungen ihrer Beobachtungen. Zusätzlich beinhaltet das Buch der Insel-Bücherei ein 25-seitiges Nachwort zum Leben und den Werken der Künstlerin und Naturforscherin von Helmut Deckert.

Somit ist „Das Insektenbuch“ ein wertvoller Einstieg in die Welt der Maria Sibylla Merian und ihrem Werk.

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Maria Sibylla Merian: Das Insektenbuch – Mataphoris Insectorum Surinamensium, erschienen 1991 im Insel Verlag, Insel Bücherei Nr. 2012, Nachwort Helmut Deckert, aus dem Niederländischen übersetzt von Gerhard Worgt