Die raffiniertesten Jagdtricks in der Natur

TIERISCH TÖDLICH von Markus Bennemann (Text) und Janine Czichy (Illustration)

Jagd- und Fangmethoden von zehn Tieren werden in diesem Buch vorgestellt, die zeigen mit welcher Intelligenz und welchem Geschick diese Species vorgehen, um sich zu ernähren.

Zum Beispiel: Die Bolaspinne, die ihre Beute mit einem Lasso fängt, die Große Hasenmaulfledermaus, die die Beute per Schallwellen ortet, und der Steinadler, der aus großer Höhe Schildkröten fallen läßt, damit deren Panzer am Boden zerbricht und der Greif somit an das Fleisch seines Beutetieres gelangt.

Die Methoden werden zumeist pro Tier auf zwei Seiten verständlich beschrieben und durch Zeichnungen schematisch dargestellt.

Highlights sind zudem die doppelseitigen Illustrationen, aus denen eine weitere Seite ausgeklappt werden kann. Darin wird dargestellt, wie die Tiere ihre Beute jagen, fangen oder wie der Steinadler sich als „Panzerknacker“ betätigt.

Ein vorzüglich bebildertes Sachbuch für Kinder ab etwa acht Jahren, das auch Jugendliche und Erwachsene begeistert.

— O —

Erschienen im Gerstenberg Verlag, 2019

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Besuch an der Christrose

Seit einigen Tagen werden die Christrosenblüten während der Mittags- und Nachmittagssonne besucht. Neben Schneeglöckchen zur Zeit das einzig Blühende in unserem Garten.

Aufnahme vom 18.02.2019

Marley war tot; dies zu Beginn

P1030757Übrig blieb Ebenezer Scrooge, dieser hartherzige, habgierige Geizhals und Geldverleiher, den man anfangs nur hassen kann.

Wir haben das Buch schon in der Schule gelesen, diesen Unsympath Scrooge im Englischunterricht in Charles Dickens‘ „A Christmas Carol in Prose, Being a Ghost-Story of Christmas“ kennengelernt. Später in einer der Verfilmungen miterlebt, wie Scrooge von dem toten Marley und den Geistern besucht wurde, schließlich vom grantigen Alten fast zum geläuterten Philantrop wurde. Wahrscheinlich haben viele von uns auch Bill Murray als Scrooge in dem Film „Die Geister, die ich rief“ gesehen, der modernen Variation der Dickensschen Erzählung. Einen dieser Filme zu sehen, gehört zu den Ritualen der Vorweihnachtszeit wie Plätzchen backen und Geschenke kaufen.

Die Plätzchen sind gebacken, Geschenke gekauft; ungewöhnlich viel Zeit bleibt bis Weihnachten. Da nehme ich die Gelegenheit wahr, die Geschichte genüsslich zu lesen. Seit einiger Zeit habe ich mich darauf vorbereitet, mir die von Flix herrlich illustrierte Ausgabe des Insel Verlags dafür ausgewählt.

Nun laßt mich bitte in Ruhe, ich schließe mit dem letzten Satz:

Und daher, wie Tiny Tim bemerkte, Gott segne einen jeden von uns.

— O —

Charles Dickens: DER WEIHNACHTSABEND, Insel Bücherei Nr. 2010, übersetzt von Eike Schönfeld, Illustrationen von Flix

— O —

Was ich noch dazu zu sagen hatte, ist zu lesen in Charles Dickens: A Christmas Carol

 

 

 

Zum vierten Advent …

… sende ich Euch eine Christrose aus meinem Garten.

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Zu diesem Tag ein Hahnenfußgewächs, nicht wie zu den vorangegangenen Adventssonntagen eine Blüte aus der Familie der Rosengewächse. Die Christrosen werden solange leuchten, bis die ersten Hummeln aus ihren Löchern kommen – und dann sind bald die Stachelrosen mit dem Blühen wieder dran.